Voll automatisch

von Nicolai Schwarz | Screenguide #39, Editorial

Eines der oft bemühten Prinzipien in der Programmierung lautet: Don’t repeat yourself! Das gilt nicht nur für Code, sondern im Idealfall auch für viele andere Arbeitsschritte. Wer will schon immer ständig den gleichen Kram machen müssen. Und wenn es sich mal nicht vermeiden lässt, wieder und wieder die gleichen technischen Aufgaben zu erledigen, dann kann man als Programmierer zumindest versuchen, die Prozesse zu automatisieren.

 

Bei der Arbeit im Frontend gibt es Aufgaben, die sich immer wiederholen. Je nach Arbeitsweise kann es darum gehen, SASS in CSS zu kompilieren, JavaScript zu minifizieren, Abhängigkeiten und Updates herunterzuladen oder Bilder zu komprimieren. Für all diese Aufgaben gibt es eigene Tools, die immer wieder einzeln bemüht werden müssen. Dabei kommen im Laufe der Zeit etliche Arbeitsstunden zusammen, die Sie auch sinnvoller nutzen könnten.

Hier setzen Build-Tools an, die in allen möglichen Entwicklungsumgebungen und Workflows zum Einsatz kommen und die verschiedenen kleinen Tools zu einem automatisierten Prozess zusammenfassen. Stefan Baumgartner stellt Ihnen ab Seite 50 genauer vor, was es mit den Build-Tools auf sich hat und welche Vorteile die jeweiligen Lösungen bieten. Angefangen bei Codekit, mit einer grafischen Benutzeroberfläche, über Gulp und die Kommandozeile bis hin zum neueren Webpack und zu kontinuierlicher Integration – für jeden Webworker ist etwas dabei, abhängig von den eigenen Hauptaufgaben und Vorlieben.

Daneben stellen Ihnen unsere Autoren auch andere Tools wie etwa das neue Invision Studio fürs Prototyping, Rocket.Chat und Framework7 vor. Wir beschäftigen uns damit, ob man wirklich allein mit Facebook-Likes auf die Persönlichkeit von Nutzern schließen kann und wie Sie mittlerweile Ihre JavaScript-Kenntnisse für eingebettete Systeme einsetzen können. Darüber hinaus philosophieren ein Dutzend Webworker darüber, welche Funktionen immer noch im Frontend fehlen. Denn auch wenn sich bei den Webstandards in den letzten Jahren unglaublich viel getan hat, so könnten wir auch hier eine Menge Stunden sparen, wenn es für bestimmte Probleme einfache Lösungen gäbe.

Cowabunga!
Nicolai Schwarz

Nicolai Schwarz 

Nicolai Schwarz

kümmert sich am liebsten um guten Content. So auch bei der Screenguide. Wenn er dort nicht gerade Artikel redigiert, arbeitet er als selbstständiger Designer und Webentwickler, hauptsächlich in
Drupal-Projekten. Für ein paar kleine Projekte freundet er sich gerade mit Craft CMS an.

Twitter: @textformer

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