Titelbild Screenguide 26

Screenguide #26: IndieWeb

Seit Ende März im Handel: Screenguide Nr. 26
Titelthema: IndieWeb von Matthias Pfefferle (@pfefferle)
Außerdem: Technologie-Trends, Tipps für Twitter, Social Media Snippets, Known, Horizontale Websites, JavaScript statt jQuery, Contao, CSS Shapes, Accessibility-Tree und ARIA, Predictive Analytics, Programmieren für Kinder und Jugendliche.
Sowie drei Artikel aus der Praxis: Von mixxt zu tixxt; ein Relaunch von 50 Domains in 22 Sprachen; und hinter den Kulissen des Lidl Fan Cups (ein umfangreiches Arduino-Projekt).

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    Meine Daten, meine Regeln

    von Nicolai Schwarz

    Nach dem Kinobesuch geht es eben noch mal kurz an den Rechner. Und weil der Film ohnehin noch im Kopf herumspukt, werden fix ein paar Zeilen dazu auf Facebook getippt. Hier eine clevere Formulierung, da eine scharfe Kritik, Lob für die Film-musik und zum Schluss ein unerwartet tiefsinniges Fazit. Am Abend gibt es 10 Likes. Und dann? Sinkt der Post in der Timeline nieder, tiefer und tiefer, wo ihn morgen schon niemand mehr finden wird. Content mit einer Lebenserwartung von ein paar Stunden. Was für eine Verschwendung!

  • Demo von Holo Lens 

    Technologie-Trends

    von Nicolai Schwarz

    In den Bereichen Wissenschaft, Forschung und Gadgets finden Sie viele spannende Projekte. Manche sind erstaunlich weit fortgeschritten und werden in absehbarer Zeit für jedermann zugänglich sein. An einigen Trends können Sie bereits abschätzen, was das für Ihre Zukunft als Webdesigner und -entwickler bedeuten könnte.

  • Twitter-Logo in Sprechblase 

    Tipps für Twitter

    von Achim Hepp

    Twitter liegt zwar immer noch abgeschlagen hinter Facebook, gerade in Deutschland, dennoch erfreut es sich einer wachsenden Beliebtheit. Zwar hat noch nicht jeder Nachrichtensprecher und jede deutsche TV-Serie einen Twitter-Account, aber es werden mehr. Grund genug, sich einmal genauer mit Twitter und den wichtigen, aber oft vernachlässigten Grundlagen rund um das soziale Netzwerk zu beschäftigen. Denn nicht jeder Tipp ist sinnvoll und manchmal sogar kontraproduktiv.

  • Verschiedene Geräte/Material auf einem Schreibtisch 

    Aus mixxt wird tixxt

    von Oliver Ueberholz

    Wer in den letzten Jahren an Barcamps teilgenommen oder sich in Communitys engagiert hat, kennt mixxt als Social Software. Nach 180.000 Communitys und mehreren Millionen Nutzern hat das Unternehmen gerade alles von Grunde auf neu gebaut. Aus Community-Baukästen von mixxt wurden Social Intranets & Extranets mit tixxt. Auch unter der Haube hat sich alles geändert: Die Technologie, die Arbeitsmethodik, die Zielsetzung und die Positionierung. Der Weg dorthin war schwer und voller Erfahrungswerte, von denen Oliver Ueberholz erzählt.

  • Logos von Facebook, Google+, Pinterest & Twitter 

    Social Media Snippets

    von Nicolai Schwarz

    Wenn Sie einen Link auf Facebook teilen, ärgern Sie sich vielleicht ab und zu über unpassende Texte oder miserable Bilder, die für den Link generiert werden. Dabei ist es über das Open-Graph-Protokoll bereits seit ein paar Jahren möglich, die Inhalte für Facebook Snippets zu optimieren. Tatsächlich kostet es Sie nur ein paar Minuten, zumindest die wesentlichen Angaben für geteilte Inhalte in den großen sozialen Netzwerken bereitzustellen.

  • Silhouetten in Form einer Demo/Revolution 

    Rise of the IndieWeb

    von Matthias Pfefferle

    Die IndieWeb-Bewegung hat gerade in den letzten Jahren enorm an Popularität gewonnen. Kein Wunder: Posterous wurde von Twitter gekauft und eingestellt, Google Buzz durch Google Plus ersetzt und MySpace hat seine Blogging-Plattform geschlossen. Alleine mit Geocities wurden 2009 knapp 23 Millionen Seiten unwiderruflich vom Netz genommen. Riskieren Sie keinen weiteren Datenverlust, schließen Sie sich dem IndieWeb an, und machen Sie sich unabhängig.

  • Sitzender Mann mit Laptop 

    Known

    von Tobias Englert

    Wenn Sie die Ziele der IndieWeb-Bewegung überzeugt haben, können Sie Ihr Blog mit entsprechenden Plug-ins ausstatten oder sich die benötigten Ergänzungen selbst dazuprogrammieren. Einfacher ist es, gleich auf eine Software zu setzen, die bereits IndieWeb-Komponenten enthält. Hier kommt Known ins Spiel und bietet sich als Blog sowie Verbindungsstelle zu den sozialen Netzen an.

  • Screenshot von bellamelo.com.br 

    Am Horizont immer weiter

    von Julia Lindenberg

    Die meisten Webseiten scrollen vertikal von oben nach unten. Das Schema ist etabliert, Nutzer wissen, wie sie navigieren. Webdesigner freuen sich jedoch, wenn sie einen guten Grund haben, eine Website einmal anders aufzubauen. Zum Beispiel horizontal von links nach rechts.

  • Rot gefärbter Code auf einem Bildschirm 

    Es muss nicht immer jquery sein

    von Christoph Höller

    jQuery ist aus vielen JavaScript-Anwendungen nicht mehr wegzudenken. Doch muss das wirklich so sein? Ein Großteil der weltweit installierten Browser unterstützt mittlerweile schon von Haus aus Funktionalitäten, die bislang über jQuery abgebildet wurden, und in vielen Fällen bedeutet der Verzicht auf die zusätzliche Abstraktionsschicht auch noch einen deutlichen Performancegewinn.

  • Illustriertes Taschemesser 

    Contao: Allzweckwerkzeug für Webworker

    von Marc Reimann

    Das Content-Management-System Contao wird vor allem von Webworkern geschätzt, die Wert auf eine einfache Benutzung für Redakteure legen. Für das Frontend gibt es einige sinnvolle Tools, damit Sie barrierefreie Internetseiten umsetzen können, und auch das Backend ist barrierefrei programmiert.

  • Schere 

    CSS Shapes

    von Anna-Lena Maasjosthusmann

    Seit den Anfängen von HTML und CSS haben Webworker immer wieder neue Gestaltungsmöglichkeiten bekommen. Allein mit Schrift ist heutzutage viel mehr möglich als noch vor zehn Jahren. Auch bei anderen Details schließt das Web langsam zum Printdesign auf. Mit CSS Shapes ist es zum Beispiel möglich, Text passend um eine Form fließen zu lassen.

  • Illustration, verschiedene Icons 

    Die Semantik in Webanwendungen

    von Jan Hellbusch

    Ob eine Anwendung mit einem Screenreader bedient werden kann, ist oft davon abhängig, wie der Accessibility-Tree des Betriebssystems mit Informationen befüllt wird. Das gilt unabhängig von der Plattform, der Programmiersprache oder der Anwendung. Im Bereich der Webanwendungen können Webworker mit ARIA dafür sorgen, dass der Accessibility-Tree sinnvoll gefüllt wird.

  • Responsive Screenshots der HeidelbergCement Group 

    Globale Webplattform

    von Lorenz Losmann

    Websites für global agierende Unternehmen haben ihre eigenen Herausforderungen. Auf der einen Seite sollen die länderspezifischen Websites zwar ein ähnliches Design bieten und ähnlich aufgebaut sein, auf der anderen Seite wollen aber auch lokale Besonderheiten aufgenommen werden. Im Oktober 2014 launchte die HeidelbergCement AG ihre globale Webplattform mit der Möglichkeit, Inhalte über mehrere Domains zu teilen, einem umfangreichen Assetmanagement mit mehr als 8.000 Assets und der Verwaltung von über 50 Domains in einem einzigen System. Ein Blick hinter die Kulissen.

  • Aufgebaute Kicker in einer großen Halle 

    Online spielen. Offline schießen.

    von Andreas Grüner und Markus Görg

    Aktuell wird heiß über das Internet der Dinge diskutiert. Der Lidl Fan Cup transzendierte 2014 die Grenzen zwischen Virtualität und Realität. Mit dem Smartphone oder Tablet konnten 50 Kickertische in einer Frankfurter Arena via Facebook App gesteuert werden – von überall aus. Doch wie organisiert man auf einer so faszinierenden Spielwiese das größte Fußballturnier der Welt? Das Team der Digitalagentur MRM//McCann gibt Einblicke in die Herausforderung eines komplexen Zusammenspiels zwischen Frontend- und Backend-Mechanismen.

  • Leuchtende Kristallkugel 

    Der Blick in die Kristallkugel

    von Fabian Bambusch

    Der Trend zu Big Data, der in den letzten vier Jahren die Industrie beherrscht hat, brachte unvorstellbare Datenmengen zustande. Supercomputer laufen unermüdlich, um daraus Prognosen über die Zukunft zu errechnen. So kühn dieses Ziel auch sein mag, es gerät an seine Grenzen. Menschen sind trotz allem weiterhin das unerlässliche Bindeglied für sinnvolle Erkenntnisse. Und Menschen sind es auch, die bei der Verletzung von Persönlichkeitsrechten aufgrund fehlgeleiteter Erkenntnisse den Schaden tragen.

  • Kleine Roboter, die Fußball spielen 

    Programmieren für Kinder und Jugendliche

    von Anja Schlenker und Mattias Schlenker

    Heutzutage gilt der Umgang mit Computern als Kulturtechnik. Viele Lehrpläne sehen einen Informatikunterricht vor, der echte Problemlösungskompetenz vermitteln soll. Doch die Praxis sieht oft trist aus. Dabei existiert eine Vielzahl von Initiativen und Projekten, die Kinder spielerisch an die Programmierung heranführen wollen.

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    Kolumne: Working Draft

    von Hans Christian Reinl

    Viele Problemstellungen im Frontend lösen wir, indem wir sie wegrationalisieren. Wir greifen auf Bibliotheken und Tools zurück, die wir in der Regel nicht im Detail prüfen, und unsere Code-Base wächst immer weiter. Doch der Trend vergeht, und langsam besinnen wir uns auf das zurück, was uns wirklich liegt: Das Entwickeln von Frontend-Code. Was ist von den Neuerungen zu halten, und wie führen wir sie in den Entwickleralltag ein?

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    Manifest 15

    von Andreas Dölling und Dirk Hesse

    Andreas Dölling und Dirk Hesse haben nicht die 95 Thesen der Webbranche verfasst, aber immerhin eine Liste von 15 Merksätzen – „als Anregung, Erinnerung und Vorsatz für die Jungen, die Alten und für uns selbst”, wie sie auf m-15.org schreiben. Und hier auch für die Screenguide-Leser.